[MPlayer-DOCS] CVS: main/DOCS/man/de mplayer.1,1.71,1.72

Diego Biurrun diego at biurrun.de
Thu Nov 25 02:34:36 CET 2004


Sebastian Kraemer CVS writes:
> 
> Index: mplayer.1
> ===================================================================
> RCS file: /cvsroot/mplayer/main/DOCS/man/de/mplayer.1,v
> retrieving revision 1.71
> retrieving revision 1.72
> diff -u -r1.71 -r1.72
> --- mplayer.1	11 Nov 2004 02:12:32 -0000	1.71
> +++ mplayer.1	24 Nov 2004 19:39:45 -0000	1.72
> @@ -3801,7 +3801,8 @@
>  .PD 0
>  .RSs
>  .IPs Limit
> -Schwellwert, der optional angegeben werden kann als nichts (0) bis hin zu allem
> +Schwellenwert, der optional angegeben werden kann als nichts (0) bis hin zu
> +allem
>  (255) (Standard: 24).
>  .br
>  .IPs Rundung
> @@ -4076,9 +4077,9 @@
>  .IPs qp\ \ \ 
>  Erzwinge Quantisierungsparameter (Standard: 0, benutze QP vom Video).
>  .IPs Modus\ \ \ 
> -0: harter Schwellwert (Standard)
> +0: harter Schwellenwert (Standard)
>  .br
> -1: weicher Schwellwert (bessere Entschärfung, aber unschärfer)
> +1: weicher Schwellenwert (bessere Entschärfung, aber unschärfer)
>  .RE
>  .
>  .TP
> @@ -4128,7 +4129,8 @@
>  Nützlich nur in Verbindung mit expand und scale.
>  .RSs
>  .IPs Verhältnis
> -Kontrolliere das Seitenverhältnis, berechnet durch DVB_HÖHE*VERHÄLTNIS (Standard:
> +Kontrolliere das Seitenverhältnis, berechnet durch DVB_HÖHE*VERHÄLTNIS
> +(Standard:
>  576*4/\:3=768), setze auf 576*(16/\:9)=1024 für einen 16:9-Fernseher.
>  .RE
>  .sp 1
> @@ -4281,69 +4283,227 @@
>  aufeinanderfolgender Frames, die weggelassen werden können, sonst (falls
>  negativ) das kleinste Intervall zwischen weggelassenen Frames.
>  Ein Frame ist Kanditat dafür, weggelassen zu werden, falls keine 8x8-Region
> -sich mehr unterscheidet als der Schwellwert hi angibt und falls sich nicht
> +sich mehr unterscheidet als der Schwellenwert hi angibt und falls sich nicht
>  mehr als der Anteil frac angibt (wobei 1 das ganze Bild bedeutet) vom
> -Schwellwert lo unterscheidet.
> +Schwellenwert lo unterscheidet.
>  Werte für hi und lo beziehen sich auf 8x8-Pixelblöcke und repräsentieren
>  aktuelle Unterschiede der Pixelwerte.
> -Ein Schwellwert von 64 entspricht einer Einheit im Unterschied für jeden
> +Ein Schwellenwert von 64 entspricht einer Einheit im Unterschied für jeden
>  Pixel oder derselben unterschiedlichen Ausbreitung über einen Block.
>  Die Hauptanwendung für diesen Filter ist die Encodierung bei sehr niedrigen
>  Bitraten (z.B.\& Streaming über eine Modemverbindung), er kann aber
> -theoretisch auch dazu benutzt werden, um Filme zu reparieren, mit
> +theoretisch auch dazu benutzt werden, um Filme zu reparieren, die mit
>  inversed-telecine fehlerhaft encodiert worden sind.
>  .
>  .TP
> -.\" manpage is synced down to this option.
>  .B dint[=sense:level]
>  Erkennt interlaced Bilder im Videostream und verwirft jeweils das erste.
> -Die Werte können zwischen 0.0 und 1.0 liegen. Der erste Wert (Standard: 0.1)
> -ist die relative Differenz zwischen benachbarten Pixeln. Der zweite Wert
> -(Standard: 0.15) gibt an, wieviel des Bildes als interlaced erkannt werden
> -muss, damit das Bild verworfen wird.
> -.IPs lavcdeint
> -Benutzt den Deinterlace-Filter von libavcodec.
> -.IPs "unsharp=l|cWxH:Menge[:l|cWxH:Menge]"
> +Die Werte können zwischen 0.0 und 1.0 liegen.
> +Der erste Wert (Standard: 0.1) ist die relative Differenz zwischen benachbarten
> +Pixeln, der zweite Wert (Standard: 0.15) gibt an, wieviel des Bildes als
> +interlaced erkannt werden muss, damit das Bild verworfen wird.
> +.
> +.TP
> +.B lavcdeint
> +Deinterlace-Filter von libavcodec.
> +.
> +.TP
> +.B kerndeint[=thresh[:map[:order[:sharp[:twoway]]]]]
> +Donald Grafts adaptiver Kernel-Deinterlacer.
> +Führt ein Deinterlacing von Teilen des Videos durch, falls ein
> +wählbarer Schwellenwert überschritten wird.
> +.PD 0
> +.RSs
> +.IPs "thresh (0 \- 255)"
> +Schwellenwert (Standard 10).
> +.IPs "map (0 oder 1)"
> +Färbt Pixel, die den Schwellenwert überschreiten, weiß (Standard: 0).
> +.IPs "order (0 oder 1)"
> +Tauscht Felder falls 1 (Standard: 0).
> +.IPs "sharp (0 oder 1)"
> +Fügt zusätzlich Schärfe hinzu (Standard: 0).
> +.IPs "twoway (0 oder 1)"
> +Aktiviert zwei-Wege-Schärfung (Standard: 0).
> +.RE
> +.PD 1
> +.
> +.TP
> +.B "unsharp=l|cBxH:Menge[:l|cWxH:Menge]"
>  Unschärfefilter / Gaußscher Weichzeichner
> -.RSss
> -l: Effektanwendung beim Helligkeitsanteil
> -.br
> -c: Effektanwendung beim Farbanteil
> -.br
> -WxH: Breite und Höhe (width, height) der Matrix, die in beide Richtungen
> +.RS
> +.IPs l\ \ \ \ 
> +Wendet den Effekt auf den Helligkeitsanteil an.
> +.IPs c\ \ \ \ 
> +Wendet den Effekt auf den Farbanteil an.
> +.IPs <Breite>x<Höhe>
> +Breite und Höhe der Matrix, die in beide Richtungen
>  ungerade sein muss (min = 3x3, max = 13x11 oder 11x13, normalerweise
>  zwischen 3x3 und 7x7).
> +.IPs Menge
> +relative "Menge" der Schärfe/\:Unschärfe, die dem Bild hinzugefügt
> +wird (ein vernünftiger Bereich ist -1.5\-1.5).
> +.RSss
> +<0: weichzeichnen
>  .br
> -Menge: relative "Menge" der Schärfe / Unschärfe, die dem Bild hinzugefügt
> -wird (Menge < 0 = Unschärfe, Menge > 0 = Schärfe, normalerweise zwischen
> -\-1.5 und 1.5).
> -.REss
> -.IPs swapuv
> -Vertauscht die U- und V-Anteile
> -.IPs "il=[d|i][s][:[d|i][s]]"
> -(de)interleavet Zeilen
> +>0: schärfen
> +.REss
> +.RE
> +.
> +.TP
> +.B swapuv\ 
> +Vertauscht die U- und V-Ebene.
> +.
> +.TP
> +.B il=[d|i][s][:[d|i][s]]
> +Führt ein (De)Interleaving von Zeilen durch.
>  Das Ziel dieses Filters ist es, die Bearbeitung von interlaced Bildern zu
>  ermöglichen, ohne sie vorher zu deinterlacen.
>  Du kannst eine interlaced DVD filtern und am Fernseher ausgeben, ohne
>  das Interlacing zu entfernen.
> -Die meisten Filter deinterlacen permanent (smoothing averaging etc). Dieser
> -Filter hingegen teilt das Bild in zwei Felder auf (sogenannte Halbbilder),
> -sodass diese unabhängig voneinander gefiltert und wieder interleavet werden
> +Die meisten Filter deinterlacen permanent (smoothing, averaging, etc).
> +Dieser Filter hingegen teilt das Bild in zwei Felder auf (sogenannte
> +Halbbilder),
> +so dass diese unabhängig voneinander gefiltert und wieder interleavt werden
>  können.
> -
> -.RSss
> -d: deinterleave, entschachteln
> +.PD 0
> +.RSs
> +.IPs d
> +deinterleave, entschachteln (einen über dem anderen plazieren)
> +.IPs i
> +interleave, verschachteln
> +.IPs s
> +vertauschen der Felder (gerade und ungerade Zeilen austauschen)
> +.RE
> +.PD 1
> +.
> +.TP
> +.B fil=[i|d]
> +Führt ein (De)Interleaving von Zeilen durch.
> +Dieser Filter ist dem il-Filter sehr ähnlich, jedoch viel schneller.
> +Der Hauptnachteil ist, dass er nicht immer funktioniert.
> +Besonders in Kombination mit anderen Filtern kann es zu zufällig gestörten
> +Bildern kommen.
> +Sei also froh, wenn es funktioniert, beschwere dich aber nicht, falls bei
> +deiner Kombination der Filter Fehler auftreten.

I'd suggest "Filterkombination".

> +.RSs
> +.IPs d
> +Deinterleave der Felder, platziert beide Seite an Seite.
> +.IPs i
> +Erneutes Interleave der Felder (kehrt den Effekt von fil=d um).
> +.RE
> +.PD 1
> +.
> +.TP
> +.B field[=n]
> +Extrahiert ein einzelnes Feld eines interlaceten Bildes mit Stride-Arithmetik,
> +um Verschwendung von CPU-Zeit zu vermeiden.
> +Der optionale Parameter n gibt an, ob das gerade oder ungerade Feld extrahiert
> +wird (abhängig davon, ob n selber gerade oder ungerade ist).
> +.
> +.TP
> +.B detc[=Var1=Wert1:Var2=Wert2:...]
> +Versucht, den 'Telecine'-Prozess umzukehren, um einen sauberen,
> +nicht-interlaced-Stream mit der Framerate des Films wiederherzustellen.
> +Dieser war der erste und primitivste Inverse-Telecine-Filter, der zu
> +MPlayer/\:MEncoder hinzugefügt wurde.
> +Er speichert Telecine-3:2-Muster zwischen und folgt ihnen soweit wie möglich.
> +Dies macht in tauglich für perfekt-telecined Material, selbst bei
> +Vorhandensein eines gewissen Grades an Störung.
> +Er wird jedoch nicht funktionieren bei Vorhandensein komplexer
> +Post-Telecine-Änderungen.
> +Die Entwicklung an diesem Filter findet nicht weiter statt, da ivtc, pullup
> +und filmdint für die meisten Anwendungen besser geeignet sind.
> +Die folgenden Argumente (Syntax siehe oben) steuern das Verhalten des
> +detc-Filters:
> +.RSs
> +.IPs dr\ \ \ 
> +Setzt den Framedropping-Modus.
> +0 (Standard) bedeutet, dass kein Frame ausgelassen wird, um die Framerate der
> +Ausgabe beizubehalten.
> +1 bedeutet, dass ein Frame ausgelassen wird, wenn es keine Auslassungen oder
> +Telecine-Zusammenführungen innerhalb der letzten 5 Frames gab.
> +2 bedeutet, dass ein ständiges Verhältnis von 5:4 der Eingabe zur Ausgabe
> +beibehalten wird.
>  .br
> -i: interleave, verschachteln
> +.I ANMERKUNG:
> +Benutze Modus 1 oder 2 mit MEncoder.
> +.IPs am\ \ \ 
> +Analyse-Modus.
> +Verfügbare Werte sind 0 (festgelegtes Muster mit initialer Anzahl der Frames
> +angegeben durch fr=#) aund 1 (aggressive Suche nach Telecine-Muster).
> +Standard ist 1.
> +.IPs fr\ \ \ 
> +Setzt die initiale Anzahl der Frames in Folge.
> +0\-2 sind die drei sauberen, progressiven Frames; 3 und 4 sind die beiden
> +interlaced-Frames.
> +Der Standardwert, -1, bedeutet 'nicht in Telecine-Abfolge'.
> +Die hier angegebene Zahl gibt den Typ des imaginären vorigen Frames an, bevor
> +der Film beginnt.
> +.IPs "tr0, tr1, tr2, tr3"
> +Schwellenwerte, die in bestimmten Modi verwendet werden.
> +.RE
> +.
> +.TP
> +.B ivtc[=1]
> +Experimenteller 'zustandsloser' Inverse-Telecine-Filter.
> +Anstatt zu versuchen, ein Muster zu finden, wie es der dect-Filter tut, trifft
> +ivtc seine Entscheidungen unabhängig für jeden Frame.
> +Dies liefert wesentlich bessere Resultate für Material, das ausgiebiger
> +Editierung unterzogen wurde, nachdem Telecine angewendet wurde.
> +Im Endeffekt ist es jedoch nicht so nachsichtig bei leicht gestörtem Input,
> +wie bei Capturing von TV-Input.
> +Der optionale Parameter (ivtc=1) entspricht der Option dr=1 des detc-Filters
> +und sollte nur von MEncoder, nicht von MPlayer verwendet werden.
> +Wie bei detc muß auch hier bei Benutzung von MEncoder die korrekte
> +Ausgabe-Framerate (\-ofps 23.976) angegeben werden.
> +Die Entwicklung an itvc findet nicht weiter statt, da die Filter pullup und
> +filmident genauer zu sein scheinen.
> +.
> +.TP
> +.B pullup[=jl:jr:jo:ju:sb:mp]\
> +Pulldown-Umkehrungs- (inverse telecine) Filter der dritten Generation, der
> +mixed hard-telecine und Progressive-Material mit 24 und 30 fps handhaben kann.
> +Der Pullup-Filer ist wesentlich robuster als detc oder ivtc, da er
> +für Entscheidungen zukünftigen Kontext zurate zieht.
> +Wie ivtc auch ist Pullup zustandslos in dem Sinne, dass er nicht nach einem zu
> +folgenden Muster sucht, sondern stattdessen nach vorne schaut, um Gegenstücke
> +zu finden und progressive Frames zusammenzusetzen.
> +Der Filter befindet sich noch in der Entwicklung, scheint aber akkurat zu
> +arbeiten.
> +Die Optionen jl, jr, jo, und ju bestimmen die zu ignorierende Menge "Müll"
> +links, rechts, oben und unten am Bildrand, respektive.
> +Links/\:rechts sind in Einheiten von 8 Pixeln anzugeben, oben/\:unten in
> +Einheiten von 2 Zeilen.
> +Der Standardwert ist 8 Pixel an jeder Seite.
> +Setzen der Option sb (strict breaks) auf 1 reduziert die Chancen von Pullup,
> +gelegentlich einen falsch getroffenen Frame zu generieren.
> +Es kann jedoch auch dazu führen, dass während schnellbewegten Szenen eine
> +exzessive Anzahl an Frames ausgelassen wird.
> +Im Gegensatz dazu führt ein Setzen auf -1 dazu, dass Pullup Felder leichter
> +zuordnet.
> +Dies kann helfen beim Verarbeiten von Videomaterial, das zwischen Feldern
> +leicht verwischt ist, jedoch kann es auch zu interlaced Frames in der Ausgabe
> +führen.
> +Die Option mp (metric plane) kann auf 1 oder 2 gesetzt werden, um bei den
> +Berechnungen von Pullup eine Chrominanzebene anstelle einer Helligkeitsebene
> +zu verwenden.
> +Dies kann die Genauigkeit bei sehr sauberem Quellmaterial verbessern,
> +vermutlich wird die Qualitätt jedoch verschlechtert, vor allem wenn es sich um
> +Videomaterial in Graustufen handelt oder Regenbogeneffekte sichbar sind.
> +Der vorwiegende Zweck vom Setzen von mp auf Chrominanzebene ist, die
> +CPU-Auslastung zu verringern und Pullup in Realtime oder auf langsamen
> +Maschinen zu benutzen.
>  .br
> -s: vertausche die Felder (die ungerade und geraden Zeilen)
> -.REss
> -.IPs "field[=n]"
> -Extrahiert ein einzelnes Feld eines interlaceten Bildes mit Stridearithmetic,
> -um Verschwendung von CPU-Zeit zu vermeiden. Der optionale Parameter n
> -gibt an, ob das gerade oder ungerade Feld extrahiert wird (abhängig davon,
> -ob n selber gerade oder ungerade ist).
> -.IPs "boxblur=Radius:Stärke[:Radius:Stärke]"
> +.I ANMERKUNG:
> +Lasse beim Encodieren auf jede Anwendung von Pullup den Filter softskip folgen.
> +Dies stellt sicher, dass Pullup jeden Frame betrachtet.
> +Falls dies nicht geschieht, führt dies zu einer unkorrekten Ausgabe und wird
> +auf Grund von Designbeschränkungen auf Codec-/\:Filterebene normalerweise
> +abbrechen.
> +.
> +.TP
> +.B "boxblur=Radius:Stärke[:Radius:Stärke]"
>  Kastenunschärfe (?)
>  .RSss
>  Radius: Größe des Filters
> 
> _______________________________________________
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> MPlayer-DOCS at mplayerhq.hu
> http://mplayerhq.hu/mailman/listinfo/mplayer-docs
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